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Root number
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520884 |
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Semester
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HS2026 |
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Type of course
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Seminar |
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Allocation to subject
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Slavic Languages and Literatures |
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Type of exam
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not defined |
| Title |
MA Seminar: Historische und aktuelle Mehrsprachigkeit in Riga |
| Description |
ORGANISATORISCHER HINWEIS: Für Personen, die mit qualitativen Daten (hier die narrativen Interviews) arbeiten möchten, ist die Teilnahme an einer MAXQDA-Schulung am Freitag, den 23.10.2026 (10-13 Uhr, gesonderte Anmeldung über KSL)[PW2.1][PW2.2] dringend empfohlen! (KSL: 491444-HS2026-0-Veranstaltung: MAXQDA Starter Workshop, Dozentin: Prof. Dr. Silvia Natale)
Riga gehört zu den sprachlich faszinierendsten Städten Europas. Lettisch, Russisch, Deutsch und viele weitere Sprachen haben die Stadt über Jahrhunderte geprägt und sind bis heute im Stadtbild, in der Alltagskommunikation und im kollektiven Gedächtnis ihrer Bewohnerinnen und Bewohner präsent. Die gegenwärtige Situation ist zudem durch einschneidende politische Ereignisse und ihre Folgen für die Wahrnehmung und Verwendung von Sprachen geprägt. Als besonders relevant sind hier zum einen der EU-Beitritt Lettlands (2004) und in der Folge die wachsende Präsenz des Englischen und zum zweiten der Angriff Russlands auf die Ukraine (2022) und dessen Auswirkungen auf die russische Sprache zu nennen.
Das Seminar nimmt diese vielschichtige Mehrsprachigkeit in den Blick: Einführend wird die historische Komponente als relevanter Hintergrund erarbeitet, um dann im Hauptteil des Seminars einen vertieften Blick auf die gegenwärtige Dynamik zu werfen. Dafür werden Daten, die im Frühjahr 2026 im Rahmen einer Feldforschungsexkursion nach Riga erhoben wurden, gemeinsam ausgewertet. Die Daten wurden mit Methoden des Linguistic Landscaping, durch narrative Interviews, (teilnehmende) Beobachtung und einem schriftlichen Fragebogen erhoben. Die zentralen Fragen hinter den Erhebungen waren dabei: Welche Sprachen werden aktuell in welchem Kontext von wem verwendet, welche Veränderungen fanden in den letzten Jahren statt und welche Spracheinstellungen sind damit verbunden? Insbesondere fokussieren sich die Fragen auf die Verwendung der drei Sprachen: Lettisch, Russisch und Englisch, die befragten Personen sind alle in Riga wohnhaft und decken unterschiedliche Bevölkerungsgruppen (insbesondere lettischsprachige und russischsprachige Personen) ab. Die Daten liegen in unterschiedlicher Form und Aufbereitung vor, im Seminar werden diese gemeinsam aufbereitet und anschliessend, je nach Art der Daten mit der jeweils passenden Methode, analysiert. Dafür kommen unterschiedliche Verfahren und Tools zum Einsatz, wie bspw. das Transkriptionswerkzeug Whisper, das Analyseprogramm MAXQDA sowie (statistische) Auswertungsverfahren für die schriftlichen Antworten aus dem Fragebogen. Die Einarbeitung in die Tools und Auswertungsverfahren ist ein wichtiger Teil des Seminargeschehens, es besteht dabei die Möglichkeit, sich auf qualitative oder quantitative Verfahren zu spezialisieren und entsprechend konzentriert mit diesem Datentyp zu arbeiten.
Das Seminar verbindet damit empirische Datenarbeit mit aktueller, historischer und linguistischer Kontextualisierung. |
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ILIAS-Link (Learning resource for course)
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Registrations are transmitted from CTS to ILIAS (no admission in ILIAS possible).
ILIAS
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Link to another web site
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| Lecturers |
Prof. Dr.
Katrin Bente Karl, Institute of Slavic Languages and Literatures ✉
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Maria Chevrekouko, Institute of Slavic Languages and Literatures ✉
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Natalia Dominguez Sapien, Institute of Slavic Languages and Literatures ✉
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ECTS
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6 |
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Recognition as optional course possible
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Yes |
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Grading
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passed/failed |
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| Dates |
Tuesday 10:15-12:00 Weekly
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Rooms
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| Students please consult the detailed view for complete information on dates, rooms and planned podcasts. |